Schrifttexterklärungen 24 – Joh. 11, 35 – Jakob Lorber gegeben am 29.1.1844
“Und Jesus weinte.” (Johannes 11, 35) “Dieser Text ist überaus kurz, besteht aus drei Wörtchen, aber er ist bei all seiner Kürze so vielsagend und bezeichnend, daß ihr, so Ich euch diesen Text nur einigermaßen auseinandergesetzt darstellen würde, eine ganze Welt voll Bücher zu schreiben hättet. Seine volle Enthüllung aber werdet ihr wohl in Ewigkeit nicht in ihrer Volltiefe zu fassen imstande sein! Zahllose Male steht in der Schrift das Bindewort ‘und’; doch auf keinem Platze verbindet es so viel wie hier; denn hier verbindet es zwei unendliche Dinge, nämlich die unendliche Liebe und die unendliche Weisheit, Kraft und Macht Gottes in Eines. Denn Jesus ist die Weisheit, die Macht und Kraft und somit der Gewalthaber über alles, was da geistig und naturmäßig die Ewigkeit und Unendlichkeit erfüllt. Dieser Jesus aber weinte. Wie und warum denn? Weil Er mit dem Vater und mit der ewigen Liebe Eins ward in der Fülle. Denn einst hieß es bei Moses, als er verlangte, Gott zu sehen: ‘Gott kann niemand sehen und leben zugleich!’ In Jesus aber sahen viele Gott, und Er ward ihr Leben; und sie starben nicht, darum sie Ihn sahen. Zu Mosis Zeiten weinte die Gottheit nicht; aber Sie richtete zu Tode die Übertreter des Gesetzes, und niemand ward erweckt, der einmal dem Tode verfiel. Hier war dieselbe Gottheit; aber Sie hielt nicht mehr in Ihrem unerforschlichen Zentrum Ihrer Liebe und Erbarmung verborgen, sondern Sie weinte und erregte Sich dann und löste die Bande des Todes an dem, der im …

@hiphoprockertom Woran erkennt man das so schnell?
is die dumm